Wir stellen uns vor: Otto Haspl

In der Rubrik „Wir stellen uns vor“ werden sich unserer Feuerwehrmitglieder vorstellen. Sehen Sie heute Otto Haspl!

 

 

 

Welcher Einsatz ist dir besonders in Erinnerung geblieben?

Früher war ich bei einigen Einsätzen dabei, weil ich als Landwirt doch zu Hause war. Damals als unser eigener Hof abgebrannt ist im 72er Jahr, das war schon sehr schlimm. Ich war am Feld und habe gesehen, dass es in der Nähe der Kapelle brennt. Wir sind sofort heimgefahren und mussten ansehen, wie unser eigenes Haus brennt. Die Feuerwehr war schon da, wir haben noch versucht die Tiere und Maschinen aus dem Feuer zu retten. Es ist schon anders, wenn es einen selbst betrifft.

Was sind deine Aufgaben bei der Feuerwehr?

Seit dem 01. Mai 1955 bin ich bei der Feuerwehr und war früher Zeugwart. Ich habe mich hauptsächlich um die Schläuche gekümmert. Mithilfe von Plomben und Schrauben habe ich die löchrigen Schläuche wieder abgedichtet. Bei Bezirksfeuerwehrtagen war ich öfters dabei und habe auch Abzeichen gemacht, zum Beispiel das bronzene Feuerwehrleistungsabzeichen in Weiz. Früher war die Feuerwehr noch anders. Wir haben kaum Kurse gehabt und sind einfach gelaufen, wenn es gebrannt hat. Heute muss man viele Schulungen und Kurse haben, das war früher nicht so.

Was sind deine Hobbies neben der Feuerwehr?

Hauptsächlich die Landwirtschaft, wenn man sieht wie die Frucht gedeiht. Auch die Landschaft selbst interessiert mich, wenn man umherfährt und alles anschauen kann. Ich bin ein Naturliebhaber. Ich freue mich wenn ich mit dem Auto fahren kann. Wenn wer ein Haus baut oder irgendeinen Bau macht, das interessiert mich unmöglich. Ich habe zu Hause viel gemauert und gearbeitet und muss bei neuen Bauten schauen, wie heute gebaut wird, aber nicht nur einmal, sondern öfters. Nicht alle Bauten gefallen mir aber das ist die Sache von anderen.

Was erhoffst du dir von deiner Zukunft?

Ich erhoffe mir noch ein paar Jahre die sich gesundheitlich aushalten lassen. Weil Arbeit brauche ich keine mehr und die Pension bekomme ich bereits. Wichtig ist, dass man sich mit der Familie verträgt und miteinander lebt.

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